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Ausfluege zu den Inseln des Archipels La Maddalena
 
Palau Imbarco per l'Arcipelago



Acque Limpide
 

Vom Hafen Palau fahren viele Boote zu den Inseln des Archipels La Maddalena.
Kurz nach der Abfahrt legen die Schiffe auf der Insel Spargi an. Die Anlegestelle ist der ehemalige militaerische Hafenkai, nur ein paar Schritte von einer der schoensten Buchten des ganzen Archipels entfernt: der Cala Corsara.
Der Strand ist feinsandig und unberuehrt, umgeben von Felsen und herrlicher Vegetation.
Gleich hinter dem Strand beginnen einige Wege, auf denen man das unberuehrte und intakte Hinterland dieser Insel erkunden kann, die die hoechste und gebirgigste aller anderen Inseln ist.
Nachdem wir Cala Corsara verlassen haben, bewundern wir den "Hexenfelsen",
eine imponente Granitformation, die, von der Seite betrachtet, die Alptraeume aller Kinder der schrecklichen Frauen mit den langen Nasen wiederspiegelt.
Unweit der Kueste erscheint eine Klippe in Form eines Bernardiners.
Die Fahrt geht weiter entlang der Ostkueste, reich an Buchten und Straenden.
Hier sehen wir die Cala Granara, Cala Soraya, Cala Connari, und machen dann
am Anleger von Cala Ferrigno halt.

Von hier kann man zu Fuss die malerische,
kleine Bucht Cala Bonifazinca erreichen. Hinter diesem Strand, landeinwaerts, befinden sich alte Militaeranlagen, von deren enormen
Terrassen man einen wunderschoenen Blick ueber die gesamte Inselwelt geniessen kann.
Von Cala Ferrigno geht unsere Tour nach Budelli.
Seit der Einrichtung des Nationalparks gehoert diese Insel zur Gruppe A,
d.h. alle Boote muessen weit vor der Kueste fahren und duerfen nicht ankern.
Hier befindet sich der beruehmte "rote Strand", dessen Farbe auf die
Framentation der Gehaeuse verschiedener Meeresbewohner zurueckzufuehren ist.
Nur erfahrene Schwimmer koennen diesen Strand erreichen.
Von Budelli geht es nun weiter durch den Kanal zwischen den Inseln Budelli, Razzoli und Santa Maria. Dieser Abschnitt des Meeres, bekannt als Porto Madonna, wird auch "Die Schwimmbaeder" (le piscine) genannt wegen der
Transparenz und der hellblauen Farbe des Wassers, die es dank der niedrigen
Tiefe und des sandigen Meeresbodens hat. Die Insel Razzoli besitzt keine
Straende, sondern nur Felsbuchten von grosser Schoenheit; eine davon ist die
Cala Lunga auf der Sued-West-Seite.
Razzoli ist von Santa Maria durch die Enge "Passo degli Angeli" (Pass der
Engel) getrennt.
Santa Maria ist die nord-oestlichste der Inseln des Archipels
und auch die
gruenste. Der gleichnamige, grosse, strahlend weisse Strand wird von smaragdfarbenem Wasser umspuelt und ist, landeinwaerts, von einer dichten,
dunkelgruenen Vegetation aus Baeumen und Feldern umgeben.
Vom Strand in Richtung Osten erreicht man Punta Filetto mit seinem heute
noch aktiven Leuchtturm, der auf einem steil ins Meer abfallenden Felsen
steht, gegen den die Wellen mit hoher Gischt schlagen; hier ist es einfach,
sich eine Idee von der Kraft der Natur zu machen, der eigentlichen
Herrscherin der Inselwelt von La Maddalena.
Zurueck am Anleger,
setzt das Schiff seine Tour in Richtung Palau fort und vermittelt den Touristen noch einmal einen herrlichen Blick zurueck auf das Land, das Meer und die Vegetation, damit sich all diese Eindruecke, von diesem zu Recht als Paradies bezeichnetem Landstrich, in das Gedaechtnis einzupraegen koennen.

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